FxPro Test
FxPro im Test
FxPro wurde im Jahr 2006 gegründet und unterhält seinen Hauptsitz in Zypern. Weltweit werden an 5 Standorten rund 80 Mitarbeiter beschäftigt. FxPro bietet seinen Kunden den Handel mit Währungen sowie mit Aktienindizes, Einzelaktien und einigen Metallen und Rohstoffen an.
Das Sortiment bei FxPro ist großzügig gestaltet. Für den Handel am Forex Markt stehen 70 Währungspaare zur Verfügung – deutlich mehr also als bei den meisten Konkurrenten. Kommissionen fallen beim Devisenhandel nicht an. Die Spreads sind in allen Währungspaaren variabel und richten sich nach der Tageszeit und der allgemeinen Marktsituation. Im günstigsten Fall beläuft sich die Geld-Brief-Spanne in den Majors auf 0,1 Pips.
Bemerkenswert ist die ausgesprochen große Hebelwirkung, die FxPro seinen Kunden durch geringe Marginanforderungen ermöglicht: Am Devisenmarkt kann mit dem bis zu 500fachen des eingesetzten Eigenkapitals gehandelt werden. Kein anderer Forex Broker ermöglicht ein derart starkes Leveraging.
Der Zugang zum Markt erfolgt bei FxPro über 6 verschiedene Trading-Plattformen, auf die von einem Konto aus zugegriffen werden kann. Die Trading-Software Meta Trader 4 steht t als Download-Version zur Verfügung. MT-4 ist die bekannteste Trading-Software und wird von vielen Brokern genutzt. Das Leistungsspektrum der MT-Anwendung ist groß und bietet Anfängern wie
Multi-Channel-Access überzeugt
Fortgeschrittenen praktisch alles, was für den Erfolg im Markt erforderlich ist. Neben umfangreichen Analysetools und vielfältigen Individualisierungsmöglichkeiten besteht auch die Möglichkeit, eigene Handelssysteme zu programmieren.
Zusätzlich zur Basisversion des MT-4 steht auch die Meta Trader 4 Multiterminal Anwendung zur Verfügung. Dabei handelt es sich um eine Version der Plattform, über die mehrere Konten verwaltete werden können. Für den mobilen Handel stehen darüber hinaus zwei MT-4-Versionen zur Verfügung. Eine ist für Smartphones und andere für gewöhnliche Mobiltelefone konzipiert. Eine spezielle Software für den Handel über Iphones von Apple wird derzeit entwickelt.
Ein weiterer Zugangsweg ist der Webtrader. Er ermöglicht es, von jedem Ort der Welt aus auf das Handelskonto zuzugreifen und Trades ausführen. Zusätzlich ist auch der Handel per Telefon möglich.
Alle Kontoinhaber bei FxPro erhalten kostenlosen Zugriff auf Infos und Marktberichte von DJ Newswire. Dies reicht als Informationsquelle in der Regel aus, auch wenn die Anbindung an Reuters, wie sie von anderen Brokern geboten wird, grundsätzlich vorzuziehen ist.
FxPro bietet seinen Kunden sowie allen Interessenten einen guten Service an. Eine telefonische Hotline in 14 Sprachen ermöglicht es, mit einem FxPro-Berater aufkommende Probleme und Unklarheiten zu besprechen. Auch ein deutschsprachiger Live-Chat kann genutzt werden.
Starre Indexkontrakte trüben das Bild
Neben Devisen können Anleger über den FxPro-Account auch andere Basiswerte handeln. Zum Sortiment gehören CFDs auf 8 Aktienindizes, die Aktien des Dow Jones Industrial Average, einige Soft-Commodities sowie Gold, Silber und Öl. Die maximale Hebelwirkung ist bei diesen CFDs deutlich geringer als beim Forex Trading. Bei Gold und Silber etwa kann maximal mit dem 50fachen des eingesetzten Eigenkapitals gehandelt werden. Bei Aktien beläuft sich der Marginsatz auf 10 Prozent. Bei Aktien-CFDs fällt zudem eine Kommission in Höhe von 0,1 Prozent an.
Die CFDs auf Indizes, Soft-Commodities und fossile Brennstoffe bilden im Hinblick auf die Kontraktspezifikationen zum größten Teil die Futures-Kontrakte nach. Die Kontraktgröße eines CFDs auf den Deutschen Aktienindex errechnet sich deshalb aus dem mit dem Faktor 25 multiplizierten Indexstand. Um einen Kontrakt handeln zu können ist eine Margin in Höhe von 2.000 Euro erforderlich. Pro Indexkontrakt stellt FxPro 15 Euro Kommission in Rechnung.
Durch die sehr direkte Anbindung an die Terminkontrakte ist der Handel mit Indizes bei FxPro für Anleger mit kleineren Kontoguthaben nicht möglich. Wünschenswert wäre eine Verkleinerung der Kontraktgröße gewesen, so dass z.B. ein Indexpunkt im Dax einem Euro entsprechen würde.
Die Mindesteinzahlung bei FxPro beläuft sich auf 500 US-Dollar oder alternativ 350 Euro. Eingezahlt werden kann mit Kreditkarte und per Banküberweisung. FxPro wird auf Zypern reguliert und erfüllt zusätzlich die Kriterien der EU-Richtlinie MiFID. Die Guthaben der Kunden sind durch die gesetzliche Einlagensicherung in Zypern geschützt.
Fazit: Gut für Devisenhändler und MT-4-Fans
Die Handelsplattform von FxPro bietet Vor- und Nachteile. Positiv hervorzuheben ist in jedem Fall die breite Auswahl an parallelen Zugangswegen zum Handelskonto. Durch die Kombination aus Download-Angeboten, webbasierten Anwendungen und mobilen Lösungen kommt jeder auf seine Kosten. MT-4 ist eine sehr gute und stabile Anwendung, die sich definitiv bewährt hat.
Die großen Gestaltungsmöglichkeiten bei der Wahl des Finanzhebels sind ebenfalls positiv – der 500fache Hebel kann für besonders risikofreudige Anleger ein Argument sein. Auch im Hinblick auf die Servicequalität ist FxPro eine gute Wahl. Die Regulierung und Einlagensicherung in Zypern allerding ist nicht jedermanns Sache.
Nicht empfehlenswert ist der Handel über FxPro für alle, die neben Forex und Edelmetallen auch Aktien und Indizes traden wollen. Die Konditionen sind zum einen nicht besonders gut, zum anderen erfordert die Ableitung der CFD-Kontrakte aus den Futures-Spezifikationen ein Kontoguthaben weit im fünfstelligen Bereich. Wer jedoch ausschließlich mit Devisen handelt, ist bei FxPro an der richtigen Adresse!



