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FXCM Testbericht

FXCM im Test

Forex Capital Markets ist in weltweit agierendes Brokerhaus und zählt zu den größten Anbietern von Devisenhandelsplattformen im Retailmarkt. FXCM unterhält 12 Niederlassungen in der ganzen Welt. Im Jahr 2010 wurde auch in Deutschland eine Zweigstelle in Berlin eröffnet.

Das Handelsvolumen bei FXCM ist groß: Jeden Monat werden nach Angaben des Unternehmens durchschnittlich 7 Millionen Transaktionen über die Plattform abgewickelt. Das monatliche Ordervolumen erreicht dabei im Schnitt 365 Mrd. US-Dollar. FXCM führt eigenen Angaben zufolge 150.000 Kundenkonten, wobei die Kunden aus mehr als 150 Ländern stammen. Das verwaltete Kundenvermögen beläuft sich auf 600 Mio. Dollar.

  • Keine Re-Quotes
  • Keine Interessenskonflikte
  • Bis zu 200facher Hebel
  • Günstige Spreads ab 1 Pip
  • Keine Nachschusspflicht
  • MT-4-Plattform
  • Deutschsprachiger Kundenservice

Die Geschichte des Unternehmens begann im Jahr 1999, als FXCM als Spezialist für den Devisenhandel gegründet wurde. Im Jahr 2001 wurde dann von FXCM Research der Dienst DailyFX.com entwickelt. Im selben Jahr wurde das Unternehmen als Futures Commission Merchant registriert. Im Jahr 2002 folgte mit der Gründung der FXCM Ltd. Die Expansion im Vereinigten Königreich. Seitdem wird Forex Capital Markets von der britischen Finanzaufsichtsbehörde FSA reguliert.

Britische Regulierung für deutsche Kunden

Im Jahr 2007 überstieg die Zahl der verwalteten Konten erstmals die Marke von 100.000. Ein Jahr später wurden neue Büros in Frankreich und Australien eröffnet. Ein Jahr später folgte eine Repräsentanz in Dubai und die Ausweitung des bis dato auf den Forex Handel beschränkten Sortiments auf den Handel mit CFDs. Der vorerst letzte Meilenstein war die Eröffnung eines Büros in Berlin im Jahr 2010.

Die Einlagen bei FXCM sind sicher. Deutsche Kunden treten mit der Zweigniederlassung der britischen Muttergesellschaft in Kontakt. Die Anlegerkonten bei der FXCM Ltd. Unterliegen einer Zugriffsbeschränkung nach britischem Recht, die im Fall einer Insolvenz dafür garantiert, dass die Gelder der Kunden nicht zur Bedienung fremder Gläubigeransprüche verwendet werden können.

Das Angebot von FXCM konzentrierte sich im Wesentlichen auf den Forex Handel. Zwar werden einige CFDs angeboten. Die Auswahl beschränkt sich aber zum einen auf 12 Basiswerte, zum anderen können CFDs nicht über die Meta-Trader-4-Plattform gehandelt werden.

Insgesamt stehen mehr als 40 Währungspaare zur Verfügung. FXCM kooperiert mit 10 Banken, an die Orders von Kunden ohne weitere Händlerintervention weitergeleitet werden. Die Banken konkurrieren untereinander um das Geschäft. FXCM wählt das für den Kunden günstigste Angebot für die jeweilige Order und schlägt diesem unter normalen Marktbedingungen maximal 1 Pip zu.

Die Handelskonditionen sind fair und transparent

Das große Handelsvolumen, das über die Plattform von FXCM abgewickelt wird, lässt die Darstellung der konkurrierenden Banken realistisch erscheinen. Die Konditionen im Forex Handel sind fair und lassen in der Tat weite Teile der Konkurrenz hinter sich. Die Spreads sind  (wie bei STP-Brokern nicht anders zu erwarten) variabel und betragen im günstigsten Fall 1 Pip. In der Regel werden im EUR/USD gut 2 Pips und im GBP/USD 3Pips fällig.

Die Banken, mit denen gehandelt wird, stehen nicht nur im Wettbewerb zueinander. Anders als bei vielen anderen Brokern kennen sie auch Details der Kundenorder nicht, die möglicherweise Raum für Manipulationen lassen würden. Weder Limits noch Stops sind bekannt. Auch ein Interessenskonflikt mit FXCM selbst besteht nicht, weil der Broker keine gegenläufigen Positionen eröffnet.

Die Handelsbedingungen bei Forex Capital Markets können deshalb als sehr gut bezeichnet werden. Durch die nicht nur auf dem Papier praktisch unendlich vorhandene Liquidität ermöglicht den Handel auch während wichtiger Events. Hier liegt besonders für aktive Trader ein großer Vorteil gegenüber vielen Konkurrenten: Während anderswo der Handel einige Minuten lang ausgesetzt wird bzw. nur zu vollkommen inakzeptablen Konditionen möglich ist, kann bei FXCM am Puls des Marktes gehandelt werden. Auch übertriebene Spread-Ausweitungen sind bei diesem Handelsplatz-Modell nicht zu erwarten – dies ist wichtig für alle, die mit einer engen  Verlustbegrenzung arbeiten.

Kein Margin Call trotz hohem Hebel

FXCM notiert Währungen mit fünf Nachkommastellen. Dadurch können die Spreads sehr viel enger gehalten werden. Die Quotierung in Pip-Zehnteln ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass günstige Konditionen für den Kunden ernst genommen werden.

Wie im Forex Handel üblich können Anleger auch bei FXCM mit einem Vielfachen ihres Einsatzes handeln. Der maximale Hebel beläuft sich auf den Faktor 200, so dass mit 100 Euro Einsatz Positionen im Gegenwert von 20.000 Euro bewegt werden können. Der Hebel reicht für alle Ansprüche aus.  Zwar finden sich am Markt Broker, die einen noch größeren Leverage-Faktor ermöglichen. Sinnvoll ist ein derart überproportionaler Fremdkapitaleinsatz jedoch nicht.

Trotz der großen Hebelwirkung bietet FXCM allen Kunden eine Airbag-Funktion: Das Handelskonto kann in keinem Fall einen negativen Saldo annehmen. Eine Nachschusspflicht existiert nicht. Kommt es zu Verlusten, die den Einsatz bzw. das Guthaben auf dem Konto übersteigen, steht FXCM für diese Verluste ein. Anleger können allerdings keine Unterkonten anlegen   -für die Positionen im Markt wird somit mit dem gesamten Guthaben gehaftet.

Die Kontoeröffnung bei FXCM ist ab einer Mindesteinlage von 2000 Euro möglich, wenn der Handel über den MT-4-Account erfolgen soll. Die Plattform ist zuverlässig, wie es vom Meta Trader nicht anders zu erwarten ist. Ein großer Pluspunkt bei FXCM ist der mehrsprachige Kundensupport. Die Mitarbeiter sind fachlich geschult und verfügen über weitreichende Kenntnisse sowohl im Hinblick auf die Plattform als auch allgemein im fachlichen Bereich.

Das CFD-Sortiment könnte größer sein

Über das Trading-Konto bei FXCM können auch CFDs gehandelt werden. Das Sortiment ist recht übersichtlich: Neben 10 Indizes stehen Gold, Silber  und Öl als Basiswerte zur Auswahl. Auch beim Handel mit CFDs fallen keine Kommissionen an. Die Spreads sind analog zu denen im Forex Handel wettbewerbsfähig. In allen Basiswerten sind gegenläufige Positionen möglich.

Beim Handel mit Index-CFDs profitieren Anleger, die eine Longposition halten, von Dividendenzahlungen. Der Handel mit Öl ist mit zwei Produkten (US-Öl und UK-Öl) möglich. Das Sortiment fällt insgesamt nicht besonders groß aus. Dafür sind die Konditionen günstig und die Marginanforderungen gering. Für die Eröffnung des Trading-Kontos, über das CFDs gehandelt werden können, ist eine Mindesteinzahlung von lediglich 1000 Euro erforderlich. Auch beim Handel mit CFDs werden keine Re-Quotes gestellt.

Viel Lob von der Fachpresse

FXCM wurde bereits mehrfach von der etablierten Fachpresse ausgezeichnet. Die „FX-Week“ zeichnete die Plattform im Jahr 2009 zur besten Handelsplattform für den Retailmarkt aus. Die Leser von  „Stocks & Commodities“ wählten FXCM zum besten FX-Spezialisten der Jahre 2002, 2003 und 2004. „Global Finance“ verlieh im Jahr 2008 einen Sonderpreis für das beste unabhängige Online-FX-Trading-System.

Fazit: Die ambitionierten Versprechungen von FXCM werden weitgehend durch Taten gedeckt. Das Unternehmen zählt nicht umsonst zu den erfolgreichsten der Branche. Das Konzept überzeugt über die gesamte Wertschöpfungskette des Trading-Prozesses hinweg: Die Konditionen im FX-Handel sind durch die glaubwürdige Transparenz fair und vor Manipulationen besser gefeit als bei den meisten Konkurrenten. Servicequalität, Lern- und Research-Angebot sowie Sicherheit und Zuverlässigkeit bei der gesamten Abwicklung überzeugen auf der ganzen Linie. Forex Capital Markets eignet sich für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis, deren Schwerpunkt auf dem Handel mit Devisen liegt.

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