FXCM
FXCM im Portrait
Der Forex Broker FXCM (Forex Capital Markets) wurde bereits 1999 gegründet. FXCM zählt zu den größten Devisenhandelshäusern, deren Schwerpunkt auf Privatanlegern liegt. Das Unternehmen zählt heute 150.000 Kunden aus mehr als 150 Ländern. FXCM verwaltet eigenen Angaben zufolge Kundeneinlagen in Höhe von mehr als 600 Mio. US-Dollar.
- Keine Re-Quotes
- Keine Interessenskonflikte
- Bis zu 200facher Hebel
- Günstige Spreads ab 1 Pip
- Keine Nachschusspflicht
- MT-4-Plattform
- Deutschsprachiger Kundenservice
Monatlich werden über die Handelsplattform von FXCM mehr als 7 Mio. Trades durchgeführt. Das durchschnittliche monatliche Transaktionsvolumen beläuft sich dabei auf 365 Mrd. Dollar. Weltweit unterhält das Unternehmen 12 Niederlassungen. Die im Jahr 2010 gegründete deutsche Repräsentanz in der Bundeshauptstadt Berlin wird von der deutschen Finanzaufsichtsbehörde Bafin sowie von deren britischem Pendant FSA reguliert.
Die Guthaben der Kunden sind über die gesetzliche Einlagensicherung im Vereinigten Königreich bis zu einer Höhe von 50.000 Pfund zu 100 Prozent abgesichert. Zudem besteht die Möglichkeit, die Guthaben auf segregierten Einzelkonten verwahren zu lassen.
Keine Händlerintervention und keine Nachschusspflicht
Bei FXCM können mehr als 40 verschiedene Währungspaare gehandelt werden. Kundenorders werden ohne Händlerintervention an Partnerbanken weitergeleitet (No-Dealing-Desk). Die Transaktion wird dabei stets mit der Bank durchgeführt, die die besten Konditionen bietet. FXCM stützt sich beim Handel auf die Kooperation mit 10 Partnerbanken, die untereinander konkurrieren.
Durch den direkten Handel mit Banken ohne Händlerintervention lassen sich faire Konditionen realisieren. Die Spreads sind (wie für einen Straight Through Processing Broker üblich) variabel. FXCM gibt die minimale Geld-Brief-Spanne in den wichtigsten Währungspaaren mit 1 Pip an. Die durchschnittlichen Spreads liegen je nach Währungspaar und dem jeweiligen Marktumfeld zwischen 2,3 und 3 Pips. Kommissionen fallen ebenso wie laufende Kontoführungsgebühren nicht an.
FXCM eröffnet keine Gegenpositionen zum Kunden. Dadurch werden Interessenskonflikte vermieden. Die Banken, die Angebote abgeben, kennen keine Details der Kundenorder, wie z.B. Limits oder Stop-Level. Anleger können auch im unmittelbaren zeitlichen Umfeld wichtiger Nachrichten handeln und Orders innerhalb des Spreads platzieren.
Anleger können ihren Eigenkapitaleinsatz bei FXCM um das bis zu 200fache hebeln. Mit einem Einsatz von 1.000 Euro können somit Positionen im Gegenwert von 200.000 Euro im Markt bewegt werden. Trotz dieser überdurchschnittlich großen Hebelwirkung schließt FXCM eine Nachschusspflicht für den Kunden aus – das Handelskonto kann unabhängig von der Entwicklung der Positionen keinen negativen Saldo annehmen.
Kunden aus Deutschland können über zwei verschiedene Konten handeln. Das Tradingkonto kann ab einer Mindesteinlage in Höhe von 1.000 Euro eröffnet werden. Neben Währungen können Anleger über das Tradingkonto auch CFDs auf insgesamt 10 Aktienindizes sowie Gold und Rohöl handeln.
Programmierservice für Meta Trader 4
Zusätzlich zum Tradinkonto kann auch über eine Meta Trader 4-Plattform gehandelt werden. Der MT-4 zählt zu den bekanntesten Lösungen im Devisenhandel für Privatanleger und hat sich bereits bei zahlreichen Brokern in der Handelspraxis bewährt.
MT-4 ist eine sehr professionelle Software, deren Leistungsumfang weit über die bloße Handelsentwicklung hinausgeht. Anleger können eigene Handelssysteme entwickeln, testen und umsetzen und dadurch die Handelsentscheidungen ganz oder in Teilen automatisieren. FXCM bietet einen Programmierservice, der auf Wunsch Strategien in ein quantitatives Regelwerk umsetzt.
Der Programmier-Service erstellt Expert-Advisor-Systeme nach Vorgabe und entwickelt auch individuelle technische Indikatoren, die optimal auf den persönlichen Trading-Stil abgestimmt werden können. Hilfe wird auch bei der Implementierung von Scripts geboten. Bereits bestehende Expert Advisors können nach Angaben von FXCM problemlos integriert werden.
Der Handel über die MT-4-Plattform ermöglicht ausschließlich Devisenkassageschäfte. CFDs können nicht gehandelt werden. Die Mindesteinlage fällt mit 2000 Euro höher aus als beim Tradingkonto. Die Kontoführung kann auch in anderen Währungen, wie z.B. US-Dollar oder Pfund, erfolgen. Einzahlungen bei FXCM können über Visa und MasterCard sowie per Überweisung getätigt werden.
Wie die meisten Broker bietet auch Forex Capital Markets ein kostenfreies Demokonto an. Interessenten können sich mit einem virtuellen Startkapital in Höhe von 50.000 Euro mit den Funktionalitäten der Plattform vertraut machen.
Service in 12 Sprachen und kostenlose FX-Signale
FXCM bietet seinen Kunden eine telefonische Betreuung in mehr als 12 Sprachen an. Auch die Homepage ist in zahlreichen Sprachen verfügbar. Das Angebot wird durch verschiedene Zusatzleistungen abgerundet, die sowohl Anfängern als auch Fortgeschrittenen einen Nutzen bieten.
Dazu zählen z.B. die kostenlosen FX-Handelssignale. Für 12 Währungspaare werden jeweils 6 Strategien abgebildet, deren Signale in Echtzeit abrufbar sind bzw. übermittelt werden. Die Kauf- und Verkaufssignale können dabei ganz leicht nachvollzogen werden: Ein blauer Pfeil steht für Kauf, ein roter Pfeil für Verkaufen.
FXCM stellt auf der Homepage zahlreiche Lern- und Übungsmaterialien zur Verfügung. Neben Ratgebern finden sich darunter auch Webinare. Auch der Besuch von Präsenzseminaren wird angeboten. VIP-Kunden können sich zudem persönlich beraten und coachen lassen.
Fazit: FXCM ist ein professionelles Brokerhaus, dessen Angebot sich für Anfänger wie für Fortgeschrittene gut eignet. Die Konditionen sind fair und transparent, die Regulierung ist vertrauenswürdig und die Abwicklung zuverlässig. Die Profi-Plattform MT-4 bedarf keiner weiteren Erläuterung. Das einzige Manko bei Forex Capital Markets ist das bescheidene bzw. über die Meta Trader4 Plattform gar nicht verfügbare Sortiment an CFDs.




