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Forexyard Test

Forexyard im Test

Forexyard ist einer der bekanntesten Forex Broker auf dem deutschen Markt. Mittlerweile wurde das Sortiment deutlich erweitert und neben Devisen können auch Rohstoffe, Edelmetalle und Indizes gehandelt werden. Der Sitz des Unternehmens ist in Zypern.

Forexyard bietet seinen Kunden vier verschiedene Konto-Typen an, die sich im Hinblick auf die handelbaren Basiswerte, die Konditionen und die Kapitalanforderungen unterscheiden. Das kleinste Konto ist das Super-Mini-Konto, das bereits ab einer Ersteinzahlung in Höhe von 100 US-Dollar eröffnet werden kann. Für den Handel fallen zwar keine Kommissionen an, dafür kostet das Konto jedoch laufende Gebühren. Die maximale Einzahlungshöhe ist auf 1.000 US-Dollar beschränkt. Über das Konto können Devisen, jedoch keine anderen CFDs gehandelt werden. Die maximale Hebelwirkung beläuft sich auf den Faktor 200. Über das Mini-Konto können 27 Währungspaare gehandelt werden. Die Spreads sind fix und reichen von 3 Pips im EUR/USD-Währungspaar bis zu „/ Pips im GBP/NZD. Im Mini-Konto beläuft sich ein Lot auf 1.000 Einheiten der jeweils gekauften Währung.

Das Mini-Konto ist überflüssig

Das Standardkonto von Forexyard erfordert eine Mindesteinzahlung in Höhe von 1.000 Euro respektive US-Dollar. Einzahlungen sind unabhängig von der gewählten Kontoart per Banküberweisung und Kreditkarte möglich. Darüber hinaus kann per Moneybookers und Western Union gezahlt werden. Bei Einzahlungen mit Kreditkarte kann ohne weitere Wartezeit mit dem Handel begonnen werden.

Im Standardkonto fallen keine Gebühren und Kommissionen an. Das Angebot an Währungspaaren ist deutlich größer als im Mini-Account: Es stehen 39 Währungspaare zur Verfügung. Auch hier sind die Spreads fix: Im EUR/USD und im USD/JPY beläuft sich die Geld-Brief-Spanne auf 3 Pips, in den meisten anderen Majors auf 4 Pips.

Der maximale Hebel beträgt auch im Standard-Account 200:1. Die Lotgröße ist bei Forexyard auf 10.000 Einheiten der jeweils gekauften Währung normiert. Ein Lot im EUR/USD bezieht sich auf 10.000 Euro und ein Lot im USD/JPY auf 1000 US-Dollar. Über das Standardkonto können neben Devisen auch Gold, Öl und Silber gehandelt werden. Seit Kurzem steht zudem Platin als Basiswert zur Verfügung. Darüber hinaus kann mit 8 CFDs auf internationale Aktienindizes gehandelt werden. Pro Kontrakt müssen dabei 50 Dollar als Margin hinterlegt werden. Etwas unübersichtlich ist die Angabe der Spreads beim Index-CFD-Handel: Mit etwas Rechenkunst lässt sich ermitteln, dass die Geld-Brief-Spanne pro Kontrakt im günstigsten Fall 2 Dollar beträgt.

FSA Account: Strategie wählen und los geht´s

Ein weiterer Kontotyp richtet sich an institutionelle Investoren: Die Mindesteinlage beläuft sich auf 50.000 Dollar und der maximale Hebes ist deutlich geringer als auf den anderen Accounts.

Ein Alleinstellungsmerkmal ist das FSA Konto von Forexyard. FSA steht für „Forex Strategy Automator“. Kontoinhaber erhalten Zugang zu einem Portfolio aus zahlreichen Handelsstrategien, aus denen beliebige Ansätze ausgewählt werden können. Ganz automatisch und ohne eigenes Zutun wird die Strategie dann über das eigene Konto umgesetzt. Die Software eröffnet und schließt Positionen ganz von selbst.

Das FSA Konto eignet sich deshalb sehr gut für Anleger, die nicht selbst am Markt aktiv sein sondern von erprobten Strategien profitieren möchten. Bei den Handelsstrategien handelt es sich ausnahmslos um quantitativ basierte Regelwerke, wie z.B. Trendfolgesysteme oder Ausbruchstrategien.

Anleger können sich die Performance verschiedener Strategien ansehen und erhalten auch weitergehende Informationen zum Verlauf der Kapitalkurve, wie etwa zum Maximum Drawdown. Es ist möglich, ein individuelles Portfolio aus verschiedenen Strategien zu konzipieren. Die Mindesteinzahlung bei FSA Account beläuft sich auf 2.000 Dollar. Der maximale Hebel beläuft sich ebenso wie im Standardkonto auf den Faktor 200. Ein Lot ist auf 10.000 Einheiten der jeweiligen Währung genormt.

Die Trading-Plattform von Forexyard ist stabil und lässt sich einfach bedienen. Die Installation ist etwas aufwändig   -es sollte deshalb etwas Zeit eingeplant werden. Bei Bedarf steht ein Support zur Verfügung. Eine telefonische (und aus Deutschland kostenfreie) Hotline hilft in deutscher Sprache beim Installationsvorgang. Auch ein Live-Chat kann genutzt werden. Hotline und Chat stehen auch nach der Installation zur Verfügung. Die Servicequalität ist insgesamt gut, auch wenn die Reaktionszeiten z.B. bei der Bitte um einen Rückruf manchmal etwas lang sind.

Die Handelsoberfläche ist intuitiv gestaltet – mit wenigen Klicks lassen sich Orders erteilen. Wünschenswert wäre zum Teil eine etwas bessere Übersicht – besonders wenn in vielen Märkten gleichzeitig gehandelt wird geht diese schon mal verloren. Auch mobiles Handeln ist möglich. Es stehen Applikationen sowohl im I-Modus wie auch WAP zur Verfügung. Mit modernen Smartphones kann deshalb prinzipiell genauso gehandelt werden wie über ältere Mobiltelefone. Wer keine Surf-Flatrate fürs Handy besitzt sollte sich allerdings zunächst über die Gebühren informieren.

Fazit: Abgesehen vom Mini-Konto, dessen Zweck sich kaum nachvollziehen lässt, macht Forexyard eine gute Figur. Die Erweiterung des Sortiments um Indizes und Metalle macht Forexyard für eine breitere Zielgruppe interessant. Die Konditionen beim Handel mit Forex und CFDs sind durchschnittlich – es geht billiger, aber auch deutlich teurer.

Positiv hervorzuheben ist der FSA Account, der ebenso wie ein Standard-Handelskonto auch als Demoversion verfügbar ist. In diesem Punkt hebt sich Forexyard deutlich von der Konkurrenz ab. Software und Servicequalität sind in Ordnung. An den zahlreichen Hilfestellungen zum Handel für Anfänger und Fortgeschrittene lässt sich erkennen, dass Interesse für die Belange des Kunden besteht.

Forexyard ist der richtige Broker für Trader, die nicht allzu oft handeln (dann sind niedrigere Spreads erforderlich) oder aber das Strategie-Portfolio des FSA-Accounts nutzen möchten.

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