Sicherheitstipps beim Gebrauch von Kreditkarten – Prepaid lohnt
Nutzt man eine Prepaid-Kreditkarte, heißt das nicht automatisch, dass diese auch sicher ist. Die Chancen Opfer eines Datenmissbrauchs zu werden, stehen genauso hoch wie die bei einer normalen Kreditkarte. Daher sollte man einige Sicherheitshinweise beachten, die einem bei jeder Bank nahe gelegt werden, auch wenn man „nur“ eine Prepaid-Kreditkarte nutzt.
Eine Kreditkarte ohne Schufa-Abfrage heißt nämlich nicht automatisch, dass die Daten nicht trotzdem irgendwo gespeichert werden. Sie werden zwar nicht an branchenbekannte Behörden weiter gegeben, jedoch sind sie bei der Bank selbst gespeichert. Kauft man also online ein, stehen die Chancen genauso hoch, wie bei einer normalen Kreditkarte, Opfer des Datendiebstahls zu werden. Die Chancen für einen Hacker an die Daten zu kommen sind geringer, da er weniger Anlaufpunkte hat, an denen er die benötigten Informationen hacken kann. In anderen Fällen können sich Hacker in den unterschiedlichsten Behörden einwählen und lukrative Daten herausbekommen.
Für Trickdiebe oder Hacker ist diese Variante des Betrügens besonders interessant, da Kreditkarten, egal in welcher Form, mittlerweile ein weit verbreitetes Zahlungsmittel sind. Erst kürzlich wurde in den USA einer der größten Hacker zu 20 Jahren Haft verurteilt. Er hatte mithilfe zweier Komplizen, die bisher noch nicht identifiziert wurden, mehr als 130 Millionen Kreditkartendaten gehackt und sich somit ein kleines Vermögen angesammelt.
Zu beachten ist außerdem, dass bei Kreditkarten lediglich eine beschränkte Haftung für den Besitzer der Kreditkarte eingeräumt wird.
Besonders gefährlich bei Trickdieben ist die PIN. Diese sollte man sich einprägen. Vermerkt man diese auf einem Zettel verstaut im Portemonnaie, ist es ein leichtes Bargeld vom Konto abzuheben. Vorteilhaft bei der Prepaid-Kreditkarte ist, dass ausschließlich der Betrag verloren gehen kann, der auch auf der Karte aufgeladen wurde. Das heißt, der Verlust fällt möglicherweise wesentlich geringer aus, als bei einer normalen Kreditkarte.
Ebenfalls sollte man, besonders im Ausland, beim Bezahlen darauf achten, dass man die Plastikkarte nicht unbeaufsichtigt herausgibt. So kann diese nämlich schnell kopiert werden.
Alles in allem kann man davon ausgehen, dass der Verlust bei einer Prepaid-Kreditkarte wesentlich geringer ist, als bei einer normalen Kreditkarte. Hinsichtlich der Sicherheitsvorkehrungen gibt es jedoch keine Unterschiede. Die Gefahr vor Diebstahl oder Datenmissbrauch bleibt auch hier identisch.
Verbraucherkredite: Das Internet gewinnt an Bedeutung
Das Internet spielt für immer mehr Verbraucher eine wachsende Rolle bei der Suche nach günstigen Finanzierungsprodukten. Die Vorteile gegenüber dem Offline-Marktvergleich liegen auf der Hand: Binnen kürzester Zeit können die Konditionen zahlreicher Institute im Detail miteinander verglichen werden.
Zahlreiche Anbieter im Netz haben auf den Trend zum Online-Kreditvergleich reagiert und ihre Angebote angepasst.
Verbraucher können auf vielen Internetseiten kostenfreie Kreditrechner nutzen, die für jedes Vorhaben die günstigste Bank ermitteln. Dazu ist nicht einmal die Eingabe persönlicher Daten erforderlich. Lediglich der gewünschte Kreditbetrag und die angestrebte Laufzeit müssen eingegeben werden. Die immer leistungsfähigeren Rechentools sortieren dann die verfügbaren Anbieter nach der Höhe des Zinssatzes und leisten damit einen entscheidenden Beitrag zur Produktwahl.
Der Kreditvergleich via Internet birgt allerdings auch Gefahren. So muss beim Vergleich unbedingt berücksichtigt werden, dass viele Banken die Zinssätze ihrer Kredite bonitätsabhängig festsetzen. Ob die Nutzung eines Vergleichs-Rechners im Internet dann noch immer Sinn macht, hängt davon ab ob das Rechentool die bonitätsabhängige Verzinsung berücksichtigen kann.
Bei einem anonymen Vergleich ist dies nur insofern möglich, als die Bonität von der Bank ausschließlich anhand des monatlichen Nettoeinkommens festgelegt wird. Ansonsten sollte der Vergleich auf Kredite mit bonitätsunabhängiger Verzinsung beschränkt werden. Einige Rechner bieten darüber hinaus die Möglichkeit, durch Selbsteinschätzung der eigenen Kreditwürdigkeit die Konditionen zu ermitteln, die zu erwarten sind. Verbraucher können sich dabei in die Bonitätskategorien “Sehr gut”, “Gut” und “Mittel” einstufen und dann vergleichen.
Ein weiteres Risiko beim Online-Kreditvergleich besteht in der ausschließlichen Fokussierung auf den Zinssatz. Rechner sortieren die im Vergleich berücksichtigten Banken nach diesem Kriterium. Aufgrund des intensiven Wettbewerbs auf dem deutschen Bankenmarkt kann es vorkommen, dass nur wenige Basispunkte die Angebote voneinander trennen.
Ein überschaubarer Zinsaufschlag kann jedoch durch andere Vertragsbestandteile mehr als aufgewogen werden. Dazu zählen insbesondere Vertragsbestandteile, die eine Änderung des ursprünglich vorgesehenen Tilgungsplans ermöglichen. Kostenfreie Sondertilgungen und vorzeitige Rückzahlungen sowie die Möglichkeit von Ratenaussetzungen und Ratenneuaufteilungen sind jedoch von Vorteil und sollten beim Kreditvergleich berücksichtigt werden.
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