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OnVista Test

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3,99€ + 0,23% Ordervolumens bei 10 Transaktionen im Vormonat (sonst 5,99€ + 0,23%, min. 5,99€ / max. 39,99€) 0,22%, min. 13,70 USD 10,00€ gratis ja ja Aktien, Anleihen, Fonds, Zertifikate, OS, Eurex, SFDs gratis Erfahrungsberichte
Testberichte

Broker-Vergleich
8/10

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Die OnVista Bank mit Sitz in Frankfurt am Main ist seit Juli 2009 eine 100prozentige Tochtergesellschaft der OnVista AG, die mit dem Finanzportal OnVista.de eine der bekanntesten Finanzwebsites im deutschsprachigen Raum betreibt. Das Institut ist Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken.

Onvista Bank Konditionen

  • Kostenloses Depot im 1. Jahr
  • Ab dem 2. Jahr kostenlos bei 1 Trade pro Monat, sonst 3,99 Euro monatlich
  • Ordergebühren: 5,99 plus 0,23 Prozent, min. 5,99 Euro, max. 39,00 Euro
  • Bis zu 360 kostenlose Kauforders im Jahr (abhängig vom Guthaben)
  • Kostenfreie Limits
  • 10 Euro Zuschlag bei Telefon-Orders
  • Realtime-Kurse im Pull-Verfahren zu 15 Cent je Kurs
  • Trading-Software ab 100 Trades monatlich kostenlos, sonst zwischen 49 und 69 Euro mtl.
  • Profi-Charttool von Tradesignal inklusive
  • Jeden Monat Free-Buy-Gutschriften: 2 bis 30 Käufe kostenlos
  • Je mehr Guthaben, desto mehr Free-Buys (maximal 30 pro Monat)
  • Gebühren-Cap bei 39 Euro (Inland)
  • US-Börsen: Handel ab 0,08 Prozent (min. 12,90 USD)
  • Konditionen im US-Handel abhängig von Trading-Aktivität
  • 1200 Aktien im außerbörslichen Handel
  • SFDs für 6 Euro je Trade
  • FDAX für 12,50 je Kontrakt
  • 700 Fonds für Einmalanlagen und Sparpläne

Zur OnVista Website

Die Handelsplattform der OnVista Bank ist direkt an das Finanzportal OnVista.de angeschlossen. Anleger können sich auf dem Portal über bestimmte Märkte informieren und dann mit einem einzigen Klick in die Ordermaske wechseln. Die Plattform ist zusätzlich angeschlossen an die Trading-Community  Tradingbird.de, die ebenfalls zur OnVista AG gehört. Dort können sich Anleger mit anderen austauschen.

Profi-Plattform nur für Power-Trader kostenlos

Der Handel bei der OnVista Bank ist über das Internet genauso möglich wie per Telefon und über die Software GTS (Global Trading System). Anleger können komfortable Funktionen, wie z.B. ein Realtime-Kontomanagement, eine GuV-Erstellung und Alert-Funktionen nutzen. Der Telefonhandel ist besonders positiv hervorzuheben: Die Händler der OnVista-Bank sind sehr erfahren und helfen bei allen Belangen rund um den Handel, wie z.B. auch bei Mistrades.

Die Software GTS steht in zwei Varianten zur Auswahl. In der Basisversion werden alle Kurse mit 15 Minuten Verzögerung angezeigt. Realtimekurse können im Pull-Verfahren abgerufen werden. Bei der Kontoeröffnung werden einmalig 1.000 Pull-Abrufe gutgeschrieben. Sind diese aufgebraucht, können weitere Kursabrufe zum Preis von 15 Cent je Pull erworben werden. Dabei müssen mindestens 1000 Pulls abgenommen werden.

Zum Leistungsumfang der Basisversion gehören auch ein Charttool und eine Anbindung an ein Nachrichtensystem. In der Premium-Variante können Trader sich eine Realtime-Kursversorgung zusammenstellen und erweiterte Funktionen, wie z.B. ein Profi-Charttool von Tradesignal, nutzen. Die Premium-Version kostet allerdings Gebühren, deren Höhe sich nach der Anzahl der im Vormonat getätigten Trades richten. Ab 100 Trades im Monat entfällt die Gebühr. Bei 50 bis 100 Trades im Monat beträgt sie 49 und bei unter 50 Trades 69 Euro im Monat.

Die Gebührenstruktur ist kompliziert

Die OnVista Bank arbeitet mit einem recht komplizierten Gebühren-Modell. Das Free-Buy-Depot sieht die Einräumung von kostenlosen Kauforders vor. Abhängig von dem Guthaben, das auf dem unverzinsten Verrechnungskonto unterhalten wird, schreibt die OnVista-Bank jeden Monat zwischen 2 und 30 Kauforders gut. Für 2 Orders müssen 2.000 Euro auf dem Konto sein, für 30 Orders 25.000 Euro. Die Freikäufe werden am Ende eines jeden Kalendermonats gelöscht.

Die Freebuys gelten ausschließlich für Käufe. Beim Verkauf von Wertpapieren können sie nicht genutzt werden. „Free“ bezieht sich zudem nicht auf externe Entgelte und Spesen, wie z.B. Xetra-Kosten oder Maklercourtage.

Die Kosten für Verkaufsorders setzen sich aus einem Grundentgelt (5,99), einer volumenabhängigen Provision (0,23 Prozent des Auftragswertes) und den Börsengebühren zusammen. Die maximale Gebühr ist auf 39 Euro gedeckelt. Die vergleichsweise frühe Deckelung ist ebenso positiv hervorzuheben wie der Verzicht auf ein zusätzliches Börsenplatzentgelt bei deutschen Börsenplätzen.

Auch die Kostenstruktur für den Handel an US-Börsen ist recht kompliziert. Zum einen werden die Gebühren in US-Dollar abgerechnet, zum anderen richten sie sich nach der Anzahl der im jeweiligen Vormonat getätigten Transaktionen. Wer maximal 10 Transaktionen an NYSE oder Nasdaq im Monat tätigt, zahlt 0,22 Prozent des Auftragswertes, mindestens jedoch 13,70 Dollar. Eine Deckelung der Gebühren ist für Wenig-Trader nicht vorgesehen.

Je mehr Transaktionen im Vormonat getätigt wurden, desto günstiger ist der Handel. Bei einem Auftragsbestand von mehr als 250 Orders reduziert sich die Gebühr auf 0.08 Prozent des Ordervolumens, wobei mindestens 12,90 und maximal 47 Dollar anfallen.

Beim Handel an der Amex richtet sich die Gebühr nach der Anzahl der gehandelten Aktien: Bei Aufträgen bis 2500 Aktien beträgt die Ordergebühr 19,70 US-Dollar und jede weitere Aktien kostet 1,5 Cent. Zusätzlich fällt beim Handel an allen US-Börsen eine Börsengebühr an.

Das Sortiment lässt keine Trader-Wünsche offen

Neben dem börslichen Handel können 1.200 Aktien auch im außerbörslichen Handel mit Lang&Schwarz gehandelt werden. Auch hier gilt wieder eine gestaffelte Kostenstruktur: Für die ersten 10 Trades im Kalendermonat fallen 0.2 Prozent des Auftragswertes, mindestens jedoch 9,70 Euro an. Vieltrader handeln für 0,08 Prozent des Auftragsvolumens und minimal 8,70. Sie profitieren zudem von einer Deckelung der Kosten auf maximal 47 Euro.

Neben dem Handel an Börsenplätzen in Deutschland und den USA bietet die OnVista Bank auch den Zugang zur Terminbörse Eurex. Es können Futures und Optionen gehandelt werden. Der Handel ist dabei ohne zusätzliches Konto möglich – die Geschäfte an der Eurex können über das Wertpapierdepot abgewickelt werden. Die Kosten richten sich nach dem jeweiligen Kontrakt und können laut Angaben der Bank individuell vereinbart werden. Der Listenpreis für den Handel im FDAX beträgt 12,50 Euro pro Kontrakt.

Die OnVista-Bank ermöglicht zudem den Handel mit allen auf dem deutschen Markt erhältlichen Optionsscheinen und Zertifikaten. Der börsliche Handel ist über die Börsenplätze Scoach in Frankfurt sowie die Euwax in Stuttgart möglich. Zusätzlich können die Produkte im außerbörslichen Direkthandel mit 23 Emittenten gehandelt werden. Die Transaktionskosten beim börslichen Handel von Optionsscheinen und Zertifikaten beginnen bei 5,99 Euro zuzüglich Börsengebühren.

Das Fondsangebot könnte besser sein

Die OnVista-Bank bietet insgesamt 700 Fonds zum Handel an – deutlich weniger also als bei vielen Konkurrenten. Die Ausgabeaufschläge sind zum Teil mit dem üblichen hausinternen Rabatt versehen, zum Teil entfallen sie auch. Fondsanleger kommen deshalb nicht voll auf ihre Kosten.

Die Partnerschaft mit Lang&Schwarz besteht auch im Hinblick auf Straight-Forward-Dealings (SFDs), die CFDs nachempfunden sind. Die Kontrakte beziehen sich auf Aktien, wobei die Kurse im Xetra-Handelssystem als Referenz dienen. Die Kosten sind wie im außerbörslichen Handel. Es fällt allerdings eine zusätzliche „Liquidity Providing Fee“ in Höhe von 6 Euro je Trade an. Da die meisten CFD Broker beim Handel mit Aktien eine Kommission von 0,05 Prozent des Volumens berechnen, fällt dies allerdings nicht weiter ins Gewicht.

Fazit: Die OnVista-Bank eignet sich für Profis mit hoher Handelsfrequenz. Diese Zielgruppe wird durch die Wahlmöglichkeiten bei der Handelsplattform ebenso unmissverständlich angesprochen wie durch die sehr komplexe und im Wesentlichen an der Trade-Anzahl orientierten Gebührenstruktur. Wer konstant sehr viele Trades ausführt, findet erstklassige Konditionen  und eine sehr leistungsfähige und auch höchsten Ansprüchen genügende Software vor. Anfänger und Gelegenheitstrader sind bei der OnVista-Bank allerdings weniger  gut aufgehoben.

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