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ING-DiBa Test

ING-DiBa im Test

Die ING-DiBa mit Sitz in Frankfurt am Main ist eine der bekanntesten und erfolgreichsten Direktbanken in Deutschland und Europa. Sie gehörte zu den ersten Instituten, die ihre Leistungen ausschließlich über das Internet sowie per Telefon und Fax anbot. Sie befindet sich zu 100 Prozent im Besitz der weltweit tätigen niederländischen ING Groep.

ING-DiBa Konditionen

  • Kostenlose Depotführung
  • Xetra-Order 0,25% (min.9,90/max. 49,90)
  • Parkettbörsen plus 2,50 Euro
  • Telefonorder: Min. 19,90 Euro (kein pauschaler Zuschlag)
  • 6.000 Fonds mit bis zu 100 Prozent Rabatt auf AA
  • ETF-Sparpläne ohne Grundgebühr (1,75% d. Volumen)

Die ING-DiBa wurde 1965 als Bank für Sparanlagen und Vermögensbildung gegründet und sollte dazu dienen, jedem Arbeitnehmer ein Konto zum Ansparen der in jener Zeit eingeführten vermögenswirksamen Leistungen zu bieten. Im Jahr 2009 belief sich die Bilanzsumme des Instituts auf 88 Mrd. Euro. Es wurden Kundeneinlagen im Umfang von 75 Mrd. Euro gehalten. Die 6,9 Mio. Kunden wurden von 2750 Mitarbeitern betreut.

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Vollbank mit sehr gutem Image

Die ING-DiBa besitzt eine Vollbanklizenz. Sie bietet Privatkunden neben Produkten des Zahlungsverkehrs und des Einlagengeschäfts auch Verbraucher- und Immobilienfinanzierungen an. Auch die Leistungen rund um Depot und Brokerage können sich sehen lassen: Zum Sortiment zählen in dieser Sparte der Handel mit Aktien, Fonds, Zertifikaten, Hebelprodukten und Anleihen.

Die Kosten beim Handel mit Wertpapieren über die Börse sind erfreulich transparent. Er fällt eine Provision in Höhe von 0,25 Prozent des Kurswertes an. Die Mindestgebühr bei Aufträgen über das Internet beläuft sich auf 9,90 Euro. Maximal werden 49,90 Euro in Rechnung gestellt. Beim Handel über Parkettbörsen fällt ein zusätzliches Entgelt in Höhe von 2,50 an. Bei Orders über Xetra, Scorach und Euwax wird kein zusätzliches Börsenplatzentgelt erhoben. Die ING-DiBa stellt zusätzliche Fremdkosten in Rechnung.

Bei Aufträgen, die vom Kunden per Telefon oder schriftlich erteilt werden, beträgt die Mindestgebühr 19,90 Euro. Hier besteht besonders für größere Ordervolumina ein Vorteil gegenüber der Preispolitik vieler anderer Broker, die auf einen pauschalen Zuschlag setzen: Das höhere Mindestentgelt wirkt sich ab einem Ordervolumen von 8.000 Euro nicht mehr auf die Transaktionskosten aus.

Sehr erfreulich sind auch die Konditionen für Fondsanlagen. Insgesamt sind über die ING-DiBa 6.000 Fonds erhältlich. Der reguläre Ausgabeaufschlag der Kapitalanlagegesellschaft wird dabei um bis zu 100 Prozent reduziert. 100 Fonds können auch in monatlichen Raten ab 50 Euro bespart werden. Gesonderte Gebühren fallen dabei nicht an.

  • Sparpläne für 100 Fonds
  • Sparen ab 50 Euro mtl.
  • Keine Grundgebühr für ETF-Sparpläne

Das gilt auch für ETF-Sparpläne: Die Kosten belaufen sich bei der ING-DiBa auf 1,75 Prozent des Auftragswertes. Das ist ein deutlicher Vorteil gegenüber den Konditionen für ETF-Sparpläne bei den meisten anderen Online Brokern, die neben einer volumenabhängigen Provision auch ein pauschales Grundentgelt von 2 bis 3 Euro erheben.

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Transparenter und günstiger außerbörslicher Handel

Die ING-DiBa bietet den außerbörslichen Handel mit 4000 Aktien, 2000 Fonds, 1500 Anleihen und 350.000 Optionsscheinen und Zertifikaten an. Der Handel findet dabei direkt zwischen dem Anleger und einem der mehr als 20 Handelspartner – es handelt sich dabei um die üblichen Banken und Emittenten strukturierter Produkte-  statt. Wie immer gelten die üblichen Vorteile des außerbörslichen Handels: Verlängerte Handelszeiten und der Wegfall von Fremdspesen machen gute Konditionen möglich.

  • OTC-Handel mit mehr als 20 Partnern
  • Echtzeit-Vergleich der Kurse im börslichen und außerbörslichen Handel möglich
  • Keine Fremdspesen

Anders als bei vielen Konkurrenten zeichnet sich der Direkthandel bei der ING-DiBa jedoch zusätzlich durch sehr viel Transparenz aus. Es ist möglich, die Kurse eines Wertpapiers an allen Handelsplätzen gleichzeitig aufzurufen, ohne vorab schon eine Entscheidung treffen zu müssen. Angezeigt werden jeweils die aktuellen Kurse sowie die Zusatzkosten, die an jedem Handelsplatz anfallen. Durch diese sehr transparente Darstellung können Anleger selbst entscheiden, wo es die besten Konditionen gibt.

Innovative Limits im Direkthandel möglich

Der Direkthandel ermöglicht es Anlegern auch, innovative Limitarten zu nutzen. So kann etwa ein Trailing-Stopp dazu genutzt werden, sowohl Verlustbegrenzung als auch Gewinnsicherung ohne ständige Präsenz am Bildschirm umzusetzen. Diese Orderart steht auch beim Hanel über die Börse Stuttgart zur Verfügung. Neben unlimitierten und klassischen Limitorders sind bei der ING-DiBa auch Start Buy und Stopp Loss Orders mit und ohne Limit, OCO-Orders sowie die Zusätze IOC und FOK möglich.

  • Trailing-Stopps für effektives Risikomanagement

Ein besonders positiv hervorstechendes Merkmal der ING-DiBa ist die besonders gute Servicequalität und die Zuverlässigkeit der Handelsplattform und der Mitarbeiter. Anfragen werden schnell und kompetent beantwortet und Ausfälle haben Seltenheitswert. Die Handhabung der Banking- und Broking-Plattform ist einfach und geht auch weniger erfahrenen Anlegern leicht von der Hand.

Fazit: Die ING-DiBa wird ihrem Ruf als verbraucherfreundliche Bank mit fairen Konditionen auch im Wertpapiergeschäft voll und ganz gerecht. Im börslichen Handel mit Wertpapieren finden sich zwar günstigere Anbieter – die sehr hohe Servicequalität und Zuverlässigkeit der ING-DiBa rechtfertigt aber die moderaten Preisaufschläge. Das Fonds-Angebot ist gut, das Angebot an Sparplänen  (und hier insbesondere bei ETFs) hebt sich deutlich von der Konkurrenz ab. Die ING-DiBa eignet sich für alle Anleger mit Ausnahme von Heavy-Tradern. Die auch in anderen Sparten stets überdurchschnittlich gute Produktpalette qualifiziert sie zudem als Hausbank.

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