Flatex Test
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| zum Broker-Vergleich |
| Order XETRA: 5,00 € |
| Order USA: 24,90 € |
| Telefonische Order: 10,00 € |
| Limits: gratis |
| Direkthandel: 5,90 € Flat Fee pro Order |
| Inkl. Girokonto: ja |
| Intraday-Handel: ja |
| Handelbares Sortiment: Aktien, Anleihen, Fonds, Zertifikate, OS, Forex, CFD |
| Jahresgebühr: gratis |
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Der Online Broker Flatex ist relativ neu im Geschäft: Das Unternehmen wurde im Jahr 2006 als Tochter der Flatex AG gegründet. Eine Vollbanklizenz besteht nicht – das Angebot von Flatex versteht sich als „Execution-only“.
Aufgrund der fehlenden Berechtigung zur Führung von Konten und Depots erfolgt die Abwicklung der Geschäfte bei Flatex über die biw AG (Bank für Investments und Wertpapiere) mit Sitz in Willich. Das Institut bietet ein Höchstmaß an Sicherheit im Hinblick auf Einlagensicherung und Zuverlässigkeit. Die biw AG führt pro Jahr mehr als 1 Mio. Transaktionen durch und ist Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken.
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Das Angebot von Flatex umfasst den Handel mit Aktien, Anleihen, Zertifikaten, Optionsscheinen, ETFs und Fonds. Gehandelt werden kann über die deutschen Börsenplätze Xetra, Frankfurt, Scoach und die Euwax in Stuttgart. Zudem ist der Handel an den Auslandsbörsen in den USA, Kanada, Wien, Mailand und an der Euronext möglich. Zusätzlich können Anleger außerbörslich handeln.
Einfache Preisstruktur bleibt Markenzeichen
Flatex bietet seinen Kunden zudem den Handel mit Differenzkontrakten (CFDs). Als Basiswerte stehen neben Aktien und Indizes, Währungen und Rohstoffen auch Zinssätze zur Verfügung. Der Handel mit den meisten Basiswerten ist kommissionsfrei (Ausnahme: Bei Aktien fällt eine Gebühr in Höhe von 0,05 Prozent bzw. min. 5 Euro je Order an). Der Spread richtet sich nach dem jeweiligen Basiswert. Im EUR/USD werden 2 Pips fällig, im Dax-CFD 2 Indexpunkte.
Flatex Konditionen
- Kostenlose Depotführung
- 5 Euro für jede Inlandsorder (plus Fremdspesen)
- 5,90 Flat Fee im außerbörslichen Handel
- Kostenfreie Limits und Teilausführungen
- 10 Euro Telefon-Zuschlag
- Handel mit CFD und Forex ab 1.000 Euro Mindesteinlage
- Spread EUR/USD: 2 Pips
- Spread Dax-30-CFD: 2 Indexpunkte
- 24,90 Euro im US-Handel (Flat Fee)
- 0-Euro Handel: Zertifikate und OS kostenlos im Direkthandel
Flatex schließt sich damit dem Branchentrend an und bietet als klassischer Online-Broker zusätzlich den Handel mit CFDs an. Diese Erweiterung des Sortiments ist auch bei anderen Brokern zu beobachten. Der Handel mit CFDs wird anders als die sonstigen Transaktionen in Kooperation mit der CeFDex AG mit Sitz in Frankfurt am Main durchgeführt. Die deutsche Wertpapierhandelsbank agiert als Market Maker.
Der Name war und ist bei Flatex Programm (oder besser gesagt Preispolitik): Die Gebührenstruktur ist deutlich einfacher als bei vielen Konkurrenten. Während die Kosten im CFD-Handel kaum von denen anderer Broker abweichen, finden Anleger bei den Gebühren für börsliche und außerbörsliche Transaktionen erhebliche Unterschiede zur Konkurrenz.
5 Euro pro Order – unabhängig vom Volumen
Die Depotführung bei Flatex ist kostenlos und erfordert keine Mindesteinlage. Für die Teilnahme am Handel mit CFDs ist allerdings eine Mindestersteinzahlung in Höhe von 1.000 Euro erforderlich. Zudem müssen sich auf dem Konto 300 Euro freies Kapital befinden.
Bei Orders über Inlandsbörsen sowie über das elektronische Handelssystem Xetra wird eine Pauschale in Höhe von 5,00 Euro fällig, die unabhängig vom Ordervolumen ist. Zusätzlich müssen Anleger die anfallenden Börsengebühren tragen. Positiv hervorzuheben ist, dass Flatex zumindest versucht, die zu erwartenden Fremdspesen darzustellen, auch wenn keine verbindliche Auskunft gegeben wird. So erfahren Interessenten übersichtlich zusammengestellt, dass die Gebühren für Orders über Xetra in einem DAX-Wert mindestens 1,75 Euro betragen.
Die Ordergebühren bei Flatex sind damit sehr günstig. Das gilt für kleine Ordervolumen genauso wie für große. Bei kleinen Auftragsvolumen profitieren Anleger vom Verzicht auf eine Mindestgebühr, bei großen Volumina spart der Wegfall einer volumenabhängigen Provision viel Geld. Die Preise bei Flatex werden von den etablierten Konkurrenten nur im Rahmen vorübergehender Sonder- und Neukundenaktionen erreicht, nicht aber im Standard-Preisniveau.
Teilausführungen bei Flatex sind kostenlos, sofern die Ausführung am selben Tag erfolgt. Ansonsten gilt die Teilausführung als neue Order und wird separat in Rechnung gestellt. Orderstreichungen und Limitorders sind kostenlos. Bei Orders, die nicht über das Internet aufgegeben werden (alternative Auftragswege sind Telefon und Brief) fällt eine Zusatzgebühr in Höhe von 10 Euro je Auftrag an. Diese „Offline-Penalty“ hat sich in der Branche durchgesetzt.
Auch die Preisstruktur beim Handel an Auslandsbörsen ist sehr einfach gehalten: Für Orders an US-Börsen, in Kanada, Mailand und der Euronext werden 24,90 Euro fällig – unabhängig vom Volumen und ohne zusätzliche Börsengebühren. Für Orders an der Börse Wien werden 19,90 plus Börsengebühren fällig.
Die Konditionen im außerbörslichen Handel überzeugen
Neben dem börslichen Handel besteht bei Flatex auch die Möglichkeit, außerbörslich zu handeln. Aktien, Zertifikate, ETFs, Fonds, Anleihen und Optionsscheine können dabei von 08.00 bis 22.00 Uhr zum Festpreis von 5,90 Euro gehandelt werden. Das Ordervolumen spielt keine Rolle und Börsengebühren fallen nicht an.
Die Spreads im außerbörslichen Handel von Flatex sind insbesondere während der regulären Handelszeiten fair. Deshalb eignet sich der OTC-Handel direkt mit dem Emittenten fast immer am besten, weil die Gesamtkosten unter Berücksichtigung der Börsengebühren am niedrigsten ausfallen. Außerhalb der regulären Handelszeiten weiten sich die Spreads oft deutlich aus. Da der Handel jedoch immer über ein Festpreisverfahren erfolgt und Anleger den Ausführungskurs bereits vor dem Absenden bzw. Bestätigen der Order erhalten, kann das Preisrisiko gut kalkuliert werden.
Ein weiteres Angebot von Flatex ist der „0-Euro-Handel“: Zertifikate und Optionsscheine von 5 Handelspartnern (dazu zählen z.B. die Deutsche Bank und Sal. Oppenheim) können kostenlos gehandelt werden. Voraussetzung ist eine Mindestordergröße von 500 bis 1000 Euro. Bei einigen Partnern ist die Zahl der Transaktionen zudem auf 300 im Monat begrenzt.
Fazit: Flatex überzeugt gleich in mehreren Punkten. Neben einer sehr zuverlässigen und sicheren Abwicklung ist die einfache Preisstruktur genauso ein Vorteil wie die vollständige Integration des CFD-Handels in das Wertpapierdepot. Die Konditionen sind sehr gut und werden insbesondere im inländischen Handel von der Konkurrenz nicht erreicht. Das Angebot im außerbörslichen Handel ist ebenfalls sehr gut.




