Flatex Depot
| Order XETRA | Order USA | Telefonische Order | Limits | Direkthandel | Intraday-Handel | Handelbares Sortiment | Jahresgebühr | Test | ![]() |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 5€ | 24,90€ | 10,00€ | gratis | 5,90€ Flat Fee pro Order | ja | Aktien, Anleihen, Fonds, Zertifikate, OS, Forex, CFD | gratis | Erfahrungsberichte Testberichte Broker-Vergleich 7/10 |
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Vorteile:
• Keine Depotgebühren
• Kostenlose Linits
• Niedrige und transparente Gebühren: Jede Inlandsorder nur 5,00 Euro plus Börsengebühren
• Außerbörslich jede Order nur 5,90 Euro Festpreis
• Auch bei Auslandsorders Pauschalen und Flat-Fee
• Kostenfreie Realtime-Kurse für Neukunden und aktive Anleger
• Wertpapiere, Forex und CFDs unter einem Dach
• Forex Handel mit Meta Trader 4
• Kostenlose Trading-Software mit guter Ausstattung (Level 1+2, Charting, RT-Pushkurse)
• 2000 Fonds und 600 ETFs z. T. gebührenfrei außerbörslich handeln
Nachteile:
• 10,00 Euro Offline-Entgelt
• Höhe der anfallenden Börsengebühren wird nicht transparent dargestellt
• Selten: Maximale Gesamtgebühren über 100 € durch Fremdspesen
• Gebühren für Auslandsdividenden
• Kein Tagesgeldkonto
Fazit: Flatex eignet sich für Wenigtrader und konservative Anleger
Konservative Anleger mit Fokus auf Fonds finden im außerbörslichen Angebot eine günstige Alternative. Zudem fallen keine Fixkosten an. Wer allerdings ein Tagesgeldkonto mit attraktiver Verzinsung benötigt oder regelmäßig Dividenden aus ausländischem Aktienbesitz erhält, ist bei Flatex fehl am Platz.
Wenigtradern kommt der Verzicht auf Fixkosten ebenfalls zugute. Zudem profitieren Wenigtrader von einem überdurchschnittlichen außerbörslichen Sortiment und einer insgesamt günstigen Kostenstruktur für mittlere Orders.
Auch wenn nicht zuletzt mit dem Forex- und CFD-Handel Vieltrader und Profis angesprochen werden sollen, scheint diese Klientel bei dem einen oder anderen Konkurrenten besser aufgehoben. Unprofessionell wirkt z. B. der Verzicht auf eine verbindliche Angabe der Transaktionsgebühren inklusive Fremdspesen. Zudem erscheint die (teils umsatzabhängige) Limitierung der Realtimekurse gehobenen Ansprüchen nicht gerecht zu werden.
Flatex ist ein Onlinebroker, dessen Strategie von Anfang an auf einfache und transparente Gebührenstrukturen und die Fokussierung auf den Handel mit Wertpapieren abzielte. Flatex betreibt kein Einlagengeschäft und bietet auch keine Produkte des Zahlungsverkehrs an. Neben dem Handel mit Aktien und Fonds werden auch Differenzkontrakte angeboten. Mit einem kostenlosen Flatex Demokonto erhalten Sie einen guten Einblick in die Funktionalität der Software.
Konditionen für Trading und Co.
Über Flatex kann an in- und ausländischen Börsen sowie über das Xetra-Handelssystem gehandelt werden. Im Direkthandel fallen je Order unabhängig von deren Größe 5,90 Euro an. Orders über Xetra und inländische Börsen kosten 5,00 Euro zuzüglich der jeweiligen Börsengebühren.
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An den Börsen in den USA, Kanada, Italien und an der Euronext fallen je Order 24,90 an. Auch hier handelt es sich um einen volumenunabhängigen Festpreis. Der Handel in Österreich kostet 19,90 Euro plus die Börsengebühren.
Die Erteilung von Limits ist ebenso wie deren Stornierung oder nachträgliche Änderung kostenfrei. Für Orders, die nicht über die Online-Broking-Plattform, sondern per Telefon oder schriftlich erteilt werden, fällt eine Zusatzgebühr in Höhe von 10 Euro je Vorgang an.
Die Depotführung bei Flatex ist gebührenfrei. Es werden darüber hinaus kostenfreie Realtime-Kurse angeboten. Jedem Kunden stehen pro Kalendermonat 25 Kursabfragen in Echtzeit zu. Bei der Eröffnung eines Depots werden einmalig weitere 50 Kursabfragen gutgeschrieben. Für jede ausgeführte Order erhalten Trader darüber hinaus 10 Abfragen gutgeschrieben.
Im CFD-Handel, für den ein separates Konto eröffnet werden muss, fallen für CFDs auf Währungen, Indizes, Zinsen und Rohstoffe keine Gebühren an. Aktien-CFDs kosten 0,05 Prozent der (gehebelten) Transaktionssumme, mindestens jedoch 5 Euro. Die Mindesteinzahlung auf dem CFD-Handelskonto beträgt 1.000 Euro. Interessenten können ein kostenloses Demo-Konto eröffnen, auf dem mit virtuellem Kapital gehandelt werden kann.
Anleger können auf Wunsch die Software abonnieren. Diese bietet unter anderem einen Einblick ins Orderbuch des Xetra-Systems (Level 1 und Level 2) und die Möglichkeit, vordefinierte Watchlisten anzulegen, aus denen direkt gehandelt werden kann. Die Software beinhaltet darüber hinaus ein Chart-Tool und die Möglichkeit, per Session-PIN zu handeln.
Der wesentliche Teil des Flatex-Traders betrifft allerdings die optional buchbaren Realtime-Kurse. Flatex bietet hier unterschiedliche Pakete zu monatlichen Kosten von 1,0 bis 15,00 Euro an. Das Angebot richtet sich speziell an Anleger mit sehr hoher Handelsfrequenz.
Fondshandel und Sparpläne
Flatex bietet in Zusammenarbeit mit der biw Bank für Investments und Wertpapiere den Handel mit Fonds und ETFs an. Das Depot bei der biw ist kostenfrei und ermöglicht den Handel mit rund 5.000 Fonds. Es stehen drei Bezugsmöglichkeiten zur Auswahl: Der außerbörsliche Direkthandel, der Handel über die Kapitalanlagegesellschaft und der Handel über die Börse.
Der außerbörsliche Direkthandel bezieht sich ausschließlich auf Fonds und ETFs der Commerzbank. Die Ordergebühren betragen hier 0,00 Euro. Beim Handel über die Fondsgesellschaft wird Flatex zufolge in der Regel ein Rabatt von 50 Prozent auf den regulären Ausgabeaufschlag gewährt. Der Handel über die Börse kostet 5,00 Euro je Order zuzüglich er jeweiligen Börsengebühren.
Sparpläne können bei Flatex für 22 Fonds eingerichtet werden. Die Mindestsparrate beläuft sich auf 25 Euro. Der Bezug erfolgt direkt über die Fondsgesellschaft und mit einem Rabatt von 50 Prozent auf den regulären Ausgabeaufschlag. ETF-Sparpläne stehen nicht zur Verfügung.
Flatex Tagesgeld
Auf dem Verrechnungskonto werden keine Zinsen gezahlt (das Cashkonto ist ein Konto für Lombardkredite).

