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Brokerjet Test

Brokerjet im Test

Brokerjet zählt zu den bekanntesten Brokern im deutschsprachigen Raum und ist bereits seit dem Jahr 2001 aktiv. Das Unternehmen ist eine 100prozentige Tochtergesellschaft der österreichischen Erste Bank und besitzt eine eigenständige Vollbanklizenz nach österreichischem Recht.

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Der Sitz des Unternehmen ist Wien. In Graz und Salzburg werden zudem Kundencenter und in Prag und Laibach Niederlassungen betrieben. Brokerjet beschäftigt 100 Mitarbeiter. Zum Sortiment gehören der Handel mit Aktien, Zertifikaten, Exchange Traded Funds (ETFs), Fonds sowie CFDs, Futures, Optionen und Währungen.

Brokerjet Konditionen

  • Handel an 28 internationalen Handelsplätzen
  • Anschluss an 21 Terminbörsen
  • Alle relevanten Instrumente inklusive Forex, Futures, CFDs
  • Xetra-Order über 10.000 Euro: 19,99 Euro
  • US-Handel und FWB über 10.000 Euro: 26,99 Euro
  • Keine Mehrkosten bei Teilausführungen
  • Keine Fremdspesen
  • Telefonische Order: Plus 7,00 Euro je Transaktion

Brokerjet bietet Anschluss an alle relevanten Börsenplätze der Welt. Im Einzelnen sind das Xetra Wien, Xetra Frankfurt, alle deutschen Parkettbörsen, EUWAX, Scoach, AMEX, Nasdaq, NYSE, Prag mit Kobos und SPAD, London, Zürich, Brüssel, Kopenhagen, Lissabon, Oslo, Stockholm, Madrid, Amsterdam, Helsinki, Mailand, Paris, Laibach, Warschau, Budapest und Zagreb. Darüber hinaus besteht der Anschluss zu 21 Terminbörsen. Mit 20 Handelspartnern ist zudem außerbörslicher Handel möglich. Unter den Handelspartnern sind alle wichtigen europäischen Großbanken.

Die Ordergebühren über Xetra liegen im Mittelfeld

Die Depotführung bei Brokerjet ist kostenlos. Es fällt allerdings eine Gebühr in Höhe von 1,50 Euro je Quartal für den Trading-Key an: Dabei handelt es sich um einen elektronischen Schlüssel, der den Handel sicherer machen und gegen Missbrauch schützen soll. Der Trading Key sollte nicht verloren gehen: Die ersatzweise Ausstellung eines neuen Schlüssels kostet 20 Euro.

Die Höhe der Gebühren für Wertpapiertransaktionen richtet sich nach dem jeweiligen Handelsplatz und dem Auftragsvolumen. Anstelle einer prozentualen Provision sind die Gebühren gestaffelt. Für Aufträge bis 3.500 Euro fallen 9,99 Euro und für Orders von 3500 bis 5.000 Euro 16,99 Euro an. Die Gebühr für Orders im Wert von 5.000 bis 10.000 Euro beträgt 19,99 Euro.

Orderkonditionen bei Xetra Wien, Xetra Frankfurt und Scoach

  • Bis 3.500 Euro: 9,99 Euro
  • 3.501 bis 5.000 Euro: 16,99 Euro
  • 5001 bis 10.000 Euro: 19,99 Euro
  • 10001 bis 15.000 Euro: 29,99 Euro
  • 15.001 bis 20.000 Euro: 39,99 Euro
  • 20.001 bis 25.000 Euro: 49,99 Euro
  • 25.001 bis 30.000 Euro: 59,99 Euro
  • Über 30.000 Euro: 59,99 Euro plus 0,07 Prozent

In 5000er-Schritten steigen die Gebühren dann gemäß dieser Struktur bis auf 59,99 Euro, die bei einer Order von 30.000 Euro fällig werden. Ein Cap ist nicht vorgesehen:  Orders über 30.000 Euro beträgt die Gebühr 59,99 plus 0,07 Prozent des über 30.000 Euro hinausgehenden Auftragsvolumens.

Die Gebühren fallen im Vergleich mit der Konkurrenz nicht übermäßig hoch aus, sind aber auch nicht besonders günstig. Sowohl für kleine wie für große Auftragsvolumina lassen sich günstigere Broker finden. Positiv hervorzuheben ist allerdings, dass bei Orders über Xetra keine Fremdkosten in Rechnung gestellt werden. Limits und Teilausführungen sind kostenlos. Auch telefonische Aufträge sind bei Brokerjet möglich. Die zusätzliche Pauschale fällt mit 7 Euro deutlich günstiger aus als bei den meisten Konkurrenten, bei denen sich eine Zusatzgebühr von 10 Euro eingespielt hat.

Günstige Konditionen im außerbörslichen Handel

Die Gebühren für Orders an deutschen Parkettbörsen und an der Euwax entsprechen denen im US-Handel. Besonders günstig ist Brokerjet hier nicht: Eine Order über 10.000 Euro kostet 26,99 Euro. Bei 25.000 Euro fallen 56,99 Euro an.

Über den außerbörslichen Handel sind günstigere Konditionen möglich. Brokerjet ermöglicht den Handel mit etwa zwei Dutzend Banken, von denen einige als VIP-Partner bezeichnet werden. Bei diesen VIP-Partnern kann zu Vorzugskonditionen mit Aktien, Optionsscheinen und Zertifikaten gehandelt werden: Pro Ordre fallen unabhängig vom Volumen nur 6,95 Euro an.

Die VIP-Partner stehen immer für ein ganzes Jahr fest, was einen großen Vorteil gegenüber der Praxis bei anderen Brokern darstellt, die mit laufend wechselnden Handelspartnern Sonderaktionen betreiben. Im Jahr 2010 sind die Commerzbank, die Erste Bank, die RBS und die BNP Paribas die VIP-Handelspartner.

  • OTC-Handel: 6,95 Euro Flat-Fee pro Order bei VIP-Partnern

Zum Brokerjet-Sortiment gehören auch klassische Investmentfonds – insgesamt werden 4.000 Fonds von mehr als 200 Kapitalanlagegesellschaften zur Zeichnung angeboten. Bei  vielen (wechselnde) Fonds wird ein Rabatt auf den Ausgabeaufschlag von bis zu 100 Prozent gewährt. Fällt gar kein Agio an, stellt Brokerjet allerdings die Gebühren in Rechnung, die auch bei einer Order über Präsenzbörsen in Deutschland anfallen.

Trading-Tools und Kursversorgung erfüllen professionelle Ansprüche

Brokerjet bietet mehrere Trading-Plattformen an. Die Plattform Pro Trader ermöglicht den Handel mit Wertpapieren an allen Handelsplätzen weltweit sowie den außerbörslichen Handel. Sie ist für Neukunden in den ersten Monaten kostenlos, danach entfällt die reguläre monatliche Gebühr in Höhe 29 Euro nur, wenn im jeweiligen Vormonat mindestens 30 Trades durchgeführt wurden.

  • Realtime-Pushkurse
  • One-Click-Trading
  • Arbitrage View
  • Limit-Watch
  • Markttiefe-Ansicht
  • Frei konfigurierbare Oberfläche
  • Handeln an bis zu 4 Monitoren gleichzeitig
  • Software-Gebühr (29,- p. M.) entfällt ab 30 Trades monatlich

Die Software stellt Tradern ein Komplettpaket für den täglichen Handel an den Märkten zur Verfügung. Im Leistungsumfang sind Realtime-Pushkurse der Handelsplätze Wien und Scoach bereits inklusive. Weitere Kurse können gegen zusätzliche Gebühren hinzugebucht werden.

Die Software bietet zahlreiche nützliche Funktionen für professionelle Trader, wie etwa One-Click-Trading, Markttiefe-Ansicht, Arbitrage View, Limit-Watch, Times&Sales, einen integrierten News-Ticker und vieles mehr.

Auch ein professionelles Charting-Tool gehört zum Leistungsumfang der Software. Es bietet neben allen gängigen Chartdarstellungen und Zeichenwerkzeugen auch eine Vielzahl technischer Indikatoren mit der Möglichkeit zu individuellen Parametereinstellungen.

  • Forex: 120 Währungspaare mit 100fachem Hebel
  • CFDs auf Aktien und Indizes
  • Futures und FX-Optionen
  • Plattform Market Access ab 5.000 Euro Mindesteinlage kostenlos

Die Plattform Market Access ist kostenlos und bietet ebenfalls einen sehr großzügigen Leistungsumfang. Die Mindesteinlage beträgt hier 5.000 Euro. Sie wird Tradern zur Verfügung gestellt, die Futures, CFDs und Devisen handeln.

Die Konditionen beim Handel in diesen Instrumenten sind marktüblich. Beim Handel mit CFDs stellt Brokerjet einen bis zu 20fachen Finanzhebel zur Verfügung. In den 120 Währungspaaren kann mit dem bis zu 100fachen des eingesetzten Eigenkapitals gehandelt werden.

Fazit: Brokerjet ist der richtige Online Broker für aktive und professionelle Trader, die über einen Kanal Zugang zu allen Handelsplätzen und Finanzinstrumenten erhalten möchten und dabei Zusatzleistungen auf höchstem Niveau zu schätzen wissen. Die Gebühren liegen nicht am unteren Ende des Marktes, können aber durch das insgesamt erstklassige Sortiment mehr als gerechtfertigt werden.

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