1822direkt-Bank
| Order XETRA | Order USA | Telefonische Order | Limits | Direkthandel | Intraday-Handel | Handelbares Sortiment | Jahresgebühr | Test | ![]() |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 12,50€ bis 95€ | 12,50€ bis 95€ | zzgl. 8€ | Nichtausführung 5€ | ja | ja | Aktien, Anleihen, Fonds, Zertifikate, OS | 6 ‰ / min. 15 € | Erfahrungsberichte Testberichte Broker-Vergleich 5/10 |
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Die 1822direkt-Bank ist eine 100prozentige Tochtergesellschaft der Frankfurter Sparkasse. Sie bietet neben dem Handel mit Wertpapieren auch Immobilien- und Verbraucherfinanzierungen und Produkte des Zahlungsverkehrs an. Darüber hinaus betreibt das Institut ein Einlagengeschäft und bietet verschiedene Versicherungsprodukte an. Zum Produktportfolio gehören zudem eine Vermögensverwaltung und der Vertrieb von geschlossenen Fonds.
In der Fachpresse erfreut sich die 1822direkt immer wieder guter Kritiken und Auszeichnungen für verschiedene Bereiche. Unter besonders aktiven Anlegern gehört sie allerdings bislang nicht zu ersten Wahl.
Fonds und Zertifikate
Die 1822direkt bietet regelmäßig strukturierte Anlagezertifikate an, die sich in der Zeichnungsfrist befinden. Das jeweilige Sortiment wird von der Vertriebsabteilung der Bank bestimmt. Fonds können über die Börse und im Rahmen eines Fondssparplans bezogen werden. Bei Sparplänen müssen mindestens 50 Euro im Monat eingezahlt werden und es fällt der jeweilige Ausgabeaufschlag an. Beim Bezug klassischer Fonds über die Börse bzw. die KAG ist ebenfalls der jeweils gültige Aufschlag zu entrichten. ETFs werden zu den Konditionen bezogen, die auch für Aktien gelten.
Konditionen für Trading und Co.
Die 1822direkt bietet als Online Broker verschiedene Wertpapierdepots an. Das 1822-direkt-Brokerage-Depot kommt ohne Depotführungsgebühren aus, wenn mindestens eine Order im Quartal getätigt wird. Sonst fallen 1,50 Euro im Monat an. Darüber hinaus wird eine Verwahrungsgebühr für die im Depot befindlichen Wertpapiere erhoben, die sich auf 6 Promille des Depotwertes, mindestens aber 15 Euro im Jahr beläuft.
Beim An- und Verkauf von Wertpapieren (ausgenommen Fonds) richten sich die Gebühren nach dem Gegenwert der Order. Für Transaktionen bis 5.000 Euro fallen 0,3 Prozent, mindestens aber 12,50 an. Bis 12.500 Euro Ordervolumen werden 0,28 Prozent (mindestens 15 Euro) erhoben, bis 25.000 Euro belaufen sich die Kosten einer Order auf 0,2 Prozent (mindestens 35 Euro) und bis 50.000 Euro Ordervolumen fallen 0,19 Prozent, mindestens 50 Euro an. Orders über 50.000 Euro kosten 0,18 Prozent des Transaktionsvolumens bei einem Mindestpreis von 95 Euro.
Das 1822direkt-giro-brokerage-plus- Depot ist ein Wertpapierdepot inklusive einem Girokonto und der Beratung durch einen Anlageberater der Bank. Der Grundpreis des Pakets beträgt pauschal 5 Euro im Monat. Depotführung und Wertpapierverwahrung sind darin ebenso enthalten wie eine Sparkassen-Card. Das Girokonto dient unter anderem als Verrechnungskonto für das Depot.
Beim An- und Verkauf von Wertpapieren wird unabhängig vom Odervolumen eine Gebühr in Höhe von 0,5 Prozent des Kurswertes erhoben. Mindestens werden 19,90 Euro je Transaktion fällig. Über das Depot können auch Fonds im Direkthandel mit dem Emittenten erworben werden. Beim Kauf fällt dabei der jeweils gültige Ausgabeaufschlag an. Beim Verkauf wird eine Provision in Höhe von 1,0 Prozent des Kurswertes belastet.
Für beide Depots gilt, dass nicht online erteilte Orders (also schriftliche oder telefonische Aufträge) eine Zusatzgebühr von 8 Euro kosten. In den Orderkosten sind keine Fremdspesen enthalten –diese werden in vollem Umfang an den Kunden weitergereicht. Die Einrichtung von Limits ist kostenfrei. Bei Nichtausführung sowie bei Stornierungen und nachträglichen Änderungen fallen 5 Euro an.
Sparpläne und außerbörslicher Handel
Die 1822direkt-Bank bietet ihren Kunden auch die Möglichkeit, am außerbörslichen Handel teilzunehmen. Dabei werden Aktien, Optionsscheine und Zertifikate direkt mit dem Handelspartner bzw. dem Emittenten gehandelt. Dadurch entfällt die sonst übliche Maklercourtage bzw. das Börsenplatzentgelt.
Im OTC-Handel erhalten Kunden auf Anfrage einen Kurs angezeigt, der für einen Zeitraum von 10 Sekunden fixiert wird. Ist der Kunde mit dem Kurs einverstanden, wird die Transaktion in Echtzeit und zum Festpreis durchgeführt. Nach Angaben der 1822direkt kann sich die Kostenersparnis durch die Nutzung des außerbörslichen Handels auf bis zu 0.08 Prozent des Ordervolumens belaufen. Die Handelszeiten sind deutlich länger als im börslichen Handel und Teilausführungen sind ausgeschlossen.
Für die Einrichtung von Fondssparplänen wird eine jährliche Gebühr in Höhe von 15 Euro verlangt. Beim Erwerb fällt der Ausgabeaufschlag an, die Veräußerung ist kostenfrei. Die Ausgabeaufschläge für Fonds einzelner Gesellschaften -insbesondere die der Fondsgesellschaft Deka, die zur Sparkassen-Gruppe gehört – sind reduziert.
1822direkt Tagesgeld
2,25 Prozent p.a. für Neukunden, gilt für Guthabenanteile bis 250.000 Euro, Zinsgarantie bis 17.05.12. Guthabenanteile von 250.000 bis 500.000 Euro: 1,65 Prozent p.a. (variabel) für Neu- und Bestandskunden. Anteilig ab 500.000 Euro: 0,5 Prozent p.a. (variabel). Jährliche Zinsgutschrift, Sparkassen-Einlagensicherung.
Kontakt
1822direkt
Gesellschaft der Frankfurter Sparkasse GmbH
Borsigplatz 19
60388 Frankfurt am Main
Kundenhotline: (0 18 03) 24 18 22* oder (0 69) 9 41 70-0
Mail: info@1822direkt.com

