4 Tipps zum Aktien kaufen: Aktiendepot & Wertpapierdepot Vergleich
Ob langfristige Kapitalanlage, zeitnahes Einsteigen in fallende Märkte oder kontinuierlicher Vermögensaufbau: Mit dem richtigen Broker kommen Anleger schneller zum Erfolg. Wer mit dem falschen Partner handelt, zahlt hohe Gebühren und schmälert die eigene Rendite. Ein günstiges Depot findet sich nicht von selbst: Nur wer die Preispolitik und die Tricks der Anbieter kennt, kann einen qualifizierten Vergleich durchführen. Wir haben alle großen Broker geprüft und eine umfassende Analyse bereitgestellt.
Wer jetzt einsteigen will, benötigt eine schnelle Depot-Eröffnung bei einem Broker mit dem Testergebnis “sehr gut”. Wir empfehlen unseren Testsieger des Jahres 2011 Cortal Consors.
Aktien kaufen – 4 Tipps, die man beim Aktienkauf beachten sollte
1. Achten Sie auf Ihre Stop-Loss-Limits (den Wert, bei dem Sie die Aktie auf jeden Fall automatisch verkaufen) – damit begrenzen Sie Ihr Verlustrisiko – einer der wichtigsten Punkte im Money-Management
2. Ihr Aktiendepot sollte eine hohe Diversifikation aufweisen – je mehr Sie streuen, desto geringer Ihr Verlustrisiko. Für High-Risk-Trader gilt natürlich das Gegenteil.
3. Traden Sie anfangs nicht mit Hebelprodukten wie CFDs – es sind zwar multiplizierte Gewinne möglich, jedoch ebenso auch multiplizierte Verluste. Sollten Sie dennoch mit CFDs traden, setzen Sie auf jeden Fall Ihre Stop-Loss-Limits (siehe Punkt 1.)
4. Telefonische Order sollten bei Ihrem Wertpapierdepot-Anbieter generell kostenlos sein. Sollte Ihr mobile-Trading oder der Handel via Computer nicht verfügbar sein, sind Sie damit weiterhin flexibel und sehen sich nicht mit Kosten konfrontiert, die Ihre Gewinne schmälern.


Auch wenn Banken und Broker gerne anderes suggerieren, gilt: Es gibt nicht „das“ beste Wertpapierdepot. Welches Angebot sich eignet, hängt stark vom individuellen Anspruch ab. Die im Wesentlichen gehandelte Wertpapiergattung ist dabei genauso wichtig wie die Handelsfrequenz und das durchschnittliche Auftragsvolumen. Zudem müssen beim Aktiendepot Vergleich auch verschiedene Zusatzleistungen berücksichtigt werden, wie z.B. Realtime-Kurse, Börsensoftware oder außerbörslicher Handel.
Wertpapierdepot: Worauf Fondsanleger achten müssen
Anleger, die hauptsächlich in Fonds investieren, müssen auf einen möglichst hohen Rabatt auf den regulären Ausgabeaufschlag und eine möglichst breite Auswahl an Fonds achten. Fast alle Banken und Broker gewähren auf den regulären Ausgabeaufschlag der Kapitalanlagegesellschaften einen Rabatt. Das allein ist deshalb kein Verkaufsargument für ein Wertpapierdepot.
Entscheidend ist, wie hoch der Rabatt auf (fast) alle Fonds im Sortiment ausfällt. 50 Prozent Nachlass sollten als Richtwert gelten – mehr ist besser. Weniger wichtig sind kurzzeitige Rabatte auf einzelne Fonds, die im Rahmen von Sonderaktionen gewährt werden. Bei diesen Aktionen werden nur selten gute Fonds verkauft. Oft handelt es sich um Ladenhüter.
Sehr wichtig ist auch die Auswahl der handelbaren Fonds. Einige Banken bieten nur 1.000 bis 2.000 Fonds an. Das erscheint zwar auf den ersten Blick immer noch viel – erfahrungsgemäß fehlen bei solchen Sortimenten aber wichtige Angebote.
Anleger, die vornehmlich in ETFs und nicht in aktiv verwaltete Investmentfonds investieren, müssen beim Depot Vergleich auf Kriterien achten, die bei Aktiendepots wichtig sind. ETFs können zwar ohne Ausgabeaufschlag gehandelt werden – dafür fällt aber eine Ordergebühr an.
Sollen für den langfristigen Vermögensaufbau Sparpläne genutzt werden, müssen deren Konditionen gesondert betrachtet werden. Klassische Investmentfonds sind meist ohne Gebühr zum rabattierten Agio erhältlich. Dann sind lediglich die Anzahl der verfügbaren Sparpläne und die möglichen Ausführungsintervalle wichtig. Anders bei ETF-Sparplänen, die regelmäßig mit einer Gebühr (Grundgebühr plus volumenabhängige Provision) verbunden sind. Beim Wertpapierdepot Vergleich sollte deshalb auf möglichst niedrige Spesen geachtet werden.
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Die Gebührenstruktur von Aktiendepots
Anleger, die regelmäßig mit Aktien oder anderen Wertpapieren handeln müssen bei der Suche nach einem günstigen Broker die Gebühren für börsliche und außerbörsliche Orders vergleichen. Die Kosten für eine Aktienorder setzen sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Marktüblich sind Grundgebühren, volumenabhängige Provisionen und Handelsplatzentgelte. Zusätzlich müssen ggf. Fremdspesen wie Maklercourtage oder Xetra-Kosten gezahlt werden. Zudem setzen Broker Mindest- und Höchstgebühren fest, die sich allerdings nicht auf alle Kostenbestandteile beziehen. Bei einigen Brokern kosten Offline-Orders zusätzliche Gebühren.
Um ein günstiges Aktiendepot zu finden, müssen Anleger das Kleingedruckte des Preis-Leistungsverzeichnisses studieren. Die oft komplizierte Kostenstruktur muss dann mit dem zu erwartenden Nutzungsverhalten abgeglichen werden. Optimale Ergebnisse sind deshalb nur möglich, wenn das eigene Anlageverhalten richtig bemessen wird.
Erfahrungsgemäß schätzen sich viele Anleger in diesem Punkt falsch ein und setzen z.B. eine falsche Ordergröße oder eine unrichtige Handelsfrequenz an. Sofern bereits ein Aktiendepot bei einer anderen Bank bestand können die Depotauszüge bei der Optimierung helfen. Beim Vergleich kann ein Aktiendepot Rechner helfen – er sollte aber möglichst unabhängig und detailliert sein.
Anleger, die häufig mit derivativen Finanzinstrumenten handeln sollten auf die Handelspartner eines Brokers achten. Von Vorteil ist eine möglichst enge Zusammenarbeit mit den wichtigsten Emittenten von Optionsscheinen, Zertifikaten etc. Regelmäßige No-Fee-Aktionen sind ebenso ein Pluspunkt wie vergünstigte Konditionen im außerbörslichen Handel.
Wertpapierdepot mit Mehrwert: Zinsen, Zusatzleistungen, Zahlungsverkehr
In den letzten Jahren hat sich der Brokermarkt spürbar verändert. Viele einstige Spezialisten für den Wertpapierhandel bieten heute mit einer Vollbanklizenz Produkte des Zahlungsverkehrs, Kredite und Vorsorgepolicen an. Sollen unter einem Dach mehrere Geschäfte laufen, ist auch hier ein Blick auf die Konditionen lohnenswert.
Viele Anleger investieren nur einen Teil ihres Vermögens in Wertpapiere. Der Rest wird in Festzinsanlagen oder in Tagesgeld investiert – häufig bei dem Broker, bei dem auch gehandelt wird. Diese Kombination lohnt sich allerdings nur, wenn auch attraktive Zinssätze geboten werden. Ist dies nicht der Fall, werden günstige Konditionen beim Wertpapierdepot mit mageren Renditen im Festzinsbereich bezahlt.
Oft kann ein Aktien- oder Wertpapierdepot mit einem Girokonto kombiniert werden. Im Idealfall ist das Konto nicht an einen Mindesteingang gebunden und dauerhaft kostenlos. Besonders praktisch ist ein Girokonto, wenn es mit einem frei verfügbaren Effektenkredit kombiniert werden kann. Wird dieser anstelle eines Dispokredites genutzt, lässt sich wegen der günstigeren Zinsen viel Geld sparen.
Neben den „harten“ Vergleichskriterien sollten Anleger bei der Wahl eines Wertpapierdepots auch auf „weiche“ Fakten achten. Ein sehr wichtiges und erfahrungsgemäß immer wieder unterschätztes Kriterium ist die Servicequalität. Tests und Untersuchungen bescheinigen einigen Anbietern leider immer noch einen bestenfalls mittelprächtigen Service. Erfahrungen anderer Kunden können bei der Einschätzung der Servicequalität ebenso helfen wie Testberichte von Fachzeitschriften. Zudem kann der Support eigenhändig per Mail und Telefon kontaktiert werden, um ein eigenes Bild zu erhalten.



















